Einbruchschutz: Sicherheit für das eigene Heim

Sich in den eigenen vier Wänden sicher zu fühlen, ist ein grundlegendes Kriterium für eine angenehme Wohnatmosphäre. Die Fenster tragen dazu einen entscheidenden Faktor bei. Denn sie bilden die Schwachstelle des Hauses, die von einer Vielzahl von Tätern genutzt wird, um sich unerlaubt Zugang in ein Haus zu verschaffen. Die Fensterelemente sollten daher entsprechend ausgeführt sein, um eine wirkungsvolle Barriere gegen Einbrecher darzustellen. Die Polizei gibt für einen guten Einbruchschutz drei grundlegende Empfehlungen:

  • die eingebaute Sicherheitstechnik sollte DIN-geprüft sein
  • mechanische Schutzmaßnahmen sollten gegenüber elektronischen bevorzugt werden
  • ein fachgerechter Einbau muss sichergestellt sein
Ein unbezahlbares Gut: Die eigene Sicherheit

Alle vier Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Rund 80% der Einbrüche erfolgen laut einer Studie der Kölner Polizei über Fenster und Terrassentüren. Nachts auch zunehmend in Anwesenheit der Bewohner. Tageslicht wirkt dabei keinesfalls abschreckend. Besonders in der Arbeits- und Einkaufszeit von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr nutzen Einbrecher die Abwesenheit der Bewohner.

Einbruchsschutz nachrüsten

Um einen hohen Einbruchsschutz zu gewährleisten, müssen nicht zwingend neue Fenster eingebaut werden. Verschiedene Sicherungsmaßnahmen lassen sich auch sehr gut bei bestehenden Fenstern nachrüsten. Diese Möglichkeiten sind:

  • Aufschraubsicherungen: Auf der Seite der Fensterbänder und des Fenstergriffs werden auf der Innenseite des Fensterflügels Schlösser angebracht, mit denen sich der Fensterflügel am Blendrahmen zusätzlich abschließen lässt.
  • Pilzkopfzapfen: Auch bei bestehenden Fenstern lassen sich die Zapfen des Schließmechanismus gegen Pilzkopfzapfen austauschen. Der Schutz gegen das Aufhebeln des Fensters wird auf diese Weise unsichtbar erhöht.
  • Abschließbare Fenstergriffe: Auch der Austausch normaler Fenstergriffe gegen abschließbare Modelle ist in der Regel unproblematisch möglich.
  • Einbruch hemmende Folien: Diese Sicherheitsfolien können auf die Verglasung aufgeklebt werden und erhöhen den Einbruchschutz der Verglasung.
  • Einbruch hemmende Verglasung: Auch die Verglasung lässt sich selbstverständlich gegen eine Variante mit hohem Einbruchschutz austauschen. In diesem Fall stellt sich aber die Frage, ob ein kompletter Fenstertausch nicht sinnvoller wäre.
Als Fachbetrieb für Gebäudesicherheit

erstellen wir Ihnen professionelle Konzepte zur Verbesserung des Einbruchschutzes. Fast alle Einbrüche lassen sich schon durch relativ einfache Sicherheitsmaßnahmen verhindern. Denn die meisten Einbrecher gehen mit einfachem Werkzeug vor und nutzen günstige Gelegenheiten wie unzureichend gesicherte Fenster oder Terrassentüren aus.

Unsere Empfehlung: Informieren Sie sich kompetent, kostenlos und neutral bei einer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Freiburg erreichen Sie unter +49 (761) 882 41 91.

Wertvolle Tipps und viele Informationen können der Broschüre „Ungebetene Gäste“ von der Polizei entnehmen:
Link zum Download der Broschüre „Ungebetene Gäste“

Förderung bis zu 1.500 €

Die KfW bezuschusst bei Einbruchschutzmaßnahmen die ersten 1.000 € mit 20 Prozent. Darüber hinaus gilt, zehn Prozent bis zur maximalen Förderung von 1.500 €. Ab einem Auftragswert von 500 €.

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